08.09.16 - 1:2-Niederlage - WFV-Pokalsaison endet in Freiberg
 

Der diesjährige WFV-Pokalwettbewerb ist für die Sport-Union nach der 3. Runde zu Ende. In einer Begegnung mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten musste sich die NSU beim starken SGV Freiberg mit 1:2 geschlagen geben.

Zu ungewohnter Anstoßzeit um 17 Uhr verschlief unser Team die erste Halbzeit komplett. Gegen aggressive und selbstbewusst auftretende Freiberger wollte dem Pichterich-Team nicht viel gelingen. Da auch die Gastgeber kaum zu Torraumszenen kamen, führte folgerichtig ein Neckarsulmer Fehler zur Führung des SGV. Spetim Muzliukaj sprintete ohne Mühe in einen zu kurzen Kopfball-Rückpass und ließ NSU-Keeper Leo Wallmann im Eins-gegen-Eine keinerlei Abwehrchance.

Im zweiten Durchgang setzte sich die Freiberger Dominanz zunächst fort und die Gäste hatten Glück, dass Sven Schimmel in der 53. Minute frei vor dem Gehäuse an Leo Wallmann scheiterte. Allmählich schwand jedoch die Überlegenheit des Heimteams und die NSU wurde endlich stärker. Der Lohn dafür folgte bereits in der 58. Minute. Nach einem Eckball köpfte Sebastian Kappes zunächst an den Pfosten, den Abpraller netzte Martin Hess zum 1:1 ein.

Und allein zwischen der 60. Und 70. Minute hatte die NSU gegen nun verunsicherte Freiberger gleich fünf hochkarätige Chancen , um in Führung zu gehen. Die beiden besten hatten Ouadie Barini mit einem Pfostenschuss sowie Martin Hess, der nach einer Hereingabe des starken David Gotovac aus kurzer Distanz am glänzend reagierenden SGV-Keeper Sven Ulrich scheiterte.

Die Entscheidung fiel in der75. Minute dann jedoch auf der Gegenseite und abermals half die Sport-Union kräftig mit. Ein Eckball wurde nicht mit der notwendigen Vehemenz verteidigt, Sebastian Bortel nahm die Kugel mit der Brust an und zirkelte sie aus zwölf Meter ins linke Tordreieck.

Trotz der folgenden Neckarsulmer Schlußoffensive sollte es am Ende nicht mehr zum Neckarsulmer Ausgleichstreffer reichen. Insgesamt geht der Sieg der Gastgeber aufgrund der Überlegenheit der ersten Halbzeit auch in Ordnung.

Neben der Niederlage sorgte auch eine Knieverletzung von Kapitän Martin Hess für Sorgenfalten bei den NSU-Verantwortlichen. Eine genaue Diagnose steht noch nicht fest.