22.09.14- Sponsorenabend der Neckarsulmer Sport-Union –
„gemeinsam gewinnen“ war das Motto
 
von Karl-Heinz Leitz
 
Sport-Union bedankt sich - und hofft weiter auf Unterstützung

In Zusammenarbeit mit dem Hauptsponsor der Neckarsulmer Sport-Union, dem Unternehmen KSPG AG, hatte der Verein zum ersten Sponsorenabend, ins Atrium von Gastgeber KSPG AG, eingeladen. Von der aus vielen Seiten, mit rund 80 Teilnehmern hochgelobten Veranstaltung, erhofft sich Vereinsboss Rolf Härdtner als Nachklang, künftig noch mehr an Unterstützung.

 

Bild (c) nsu-sport.de / Karl-Heinz Leitz
 

Dass es ein kurzweiliger Abend werden sollte, hatte die Sport-Union bereits bei der Einladung verspochen und mit der Programmgestaltung mittels zwei hochinteressanten Vorträgen mit Prof. Dr. Dirk Schwarzer (Studiengangleiter BWL Dienstleistungsmanagement an der Dualen Hochschule Heilbronn) sowie dem Präsidenten des Deutschen Handball-Bundes, Bernhard Bauer, auch eingelöst. Mit ein Höhepunkt des Abends war hinterher eine Podiumsdiskussion unter der Leitung und Moderation des Sportredakteurs Lars Müller-Appenzeller, von der Heilbronner Stimme. Interview-Partner waren Hausherr und Vorstands-Vorsitzender von KSPG AG, Horst Binnig, Prof. Dr. Dirk Schwarzer, Bernhard Bauer und NSU-Vorstands-Boss Rolf Härdtner. Dass dafür vom Ablauf alles bestens vorbereitet und organisiert war, einschließlich der Bewirtung der Gäste, dafür hatten der Leiter der Unternehmenskommunikation Peter Hartung zusammen mit Mitarbeiterin Anne Kristin Noack vorgesorgt.

Nach dem Empfang zu Beginn, hatte KSPG-Vorstands-Vorsitzender Horst Binning begrüßt und auch das Unternehmen am Standort Neckarsulm kurz vorgestellt. Sport-Union Vorstands-Boss Rolf Härdtner, freute sich über die klasse Resonanz und dankte gleichzeitig dem Gastgeber, für die hervorragende Ausrichtung des Abends.

Unter dem Thema Auf gute Nachbarschaft! – Tendenzen und Erfolgsfaktoren im regionalen Sportsponsoring referierte Prof. Dr. Dirk Schwarzer - nach Vorstellung seiner eigenen Person - mittels einer informativen und verständlichen Digitalpräsentation, wo er dazu die Erklärungen lieferte. Anhand der Agenda zeigte er die Themen Entwicklung, Merkmale, Erscheinungsformen - Ziele und Nutzen aus Sponsorensicht - Perspektivenwechsel im Mittelstand - und Faktoren eines erfolgreichen Sponsorings. Dazu alles jeweils dokumentiert mit Bildern, Diagrammen und anschaulichen Beispielen. Etwa wie es 1974, seinerzeit im Fußball bei Eintracht Braunschweig mit Trikotwerbung von Kräuterschnaps, damit begann. Mit der Darstellung von Konkreten Maßnahmen für erfolgreiches Sponsoring, beendete Schwarzer seinen Vortag.

Für Referent Nummer zwei, Bernhard Bauer, dem Präsidenten des Deutschen Handball-Bundes, war sein Auftritt beim Sponsorenabend nach eigener Aussage ein Heimspiel. Er sei gerne nach Neckarsulm gekommen, „weil einem die Stadt in der man aufgewachsen ist, das Handball-Einmaleins gelernt hat und wo immer noch viele Freunde wohnen, einfach nicht loslässt“. Auf die Frage im Zusammenhang mit Vereinsfinanzen und insbesondere knapp bemessener Etats, sagte Bauer, dass man nicht alles der Gemeinde, Stadt oder Staat, aufbürden könne. Deshalb wären hier viele Bürgerinnen und Bürger - vor allem auch Unternehmen gefordert - was zu tun. Soziale Verantwortung heiße auch etwas zurückzugeben, für das, was die Gesellschaft beispielsweise auch einem Unternehmen zur Verfügung stellt: Mitarbeiter, Infrastruktur, Wissen und Rechtssicherheit. Gerade regionales Sponsoring biete deshalb – so Bauer – im Vergleich zur klassischen Werbung einen emotionalen Bezug und häufig direkte Kontakte zur jeweiligen Zielgruppe. Der NSU – und allen hier anwesenden Sponsoren wünscht Bauer, viel Elan, immer die notwendigen Helfer sowie weiterhin viel Freude und Erfolg.

Nach kurzer Verschnaufpause mittels Imbiss und Getränken, stand dann die Podiumsdiskussion mit Fragesteller Lars Müller-Appenzeller (HSt-Sportredaktion) auf dem Programm. Im lockeren Frage - und Antwortspiel löcherte er Vereinsboss Härdtner, wegen einer Großsporthalle. „Diese sei momentan nicht umsetzbar und man wäre eigentlich mit der Ballei völlig zufrieden“ – sofern man sie auch habe. Auf die Frage ob die Fußball-Weltmeisterschaft einen Boom bei den Kickern ausgelöst habe, meinte Härdtner, dass die Nachwuchsarbeit immer vom Erfolg – und dies vor allem im Verein abhänge, wie derzeitig auch vom Erfolg der Handball-Damen.

An den Hausherrn Horst Binning, stellte Müller-Appenzeller zunächst einige Fragen im Zusammenhang mit den Heilbronner Falken, bevor er dann auf die Meisterfeier der Handballfrauen kam, sollten diese mal Deutsche Meister werden. „Darauf würde sich KSPG garantiert was besonderes einfallen lassen“, entgegnete Binning. Auf die Frage was denn in Sponsoring-Verträgen mit der Sport-Union drin stehe, sei dies neben der Unterstützung, auch spezifische Leistungen seitens des Vereins, wie etwa Kursangebote für KSPG-Mitarbeiter oder der Azubi-Tag als Gegenleistung.

Prof. Dr. Dirk Schwarzer fand es auf Nachfrage schade, dass die Heilbronn Open nicht mehr stattfinden und dass der Unterschied zwischen Sport- und Kultursponsoring, hier zwischen exklusiv und breiter Masse angesiedelt sei. Als Sportart tendiert er und seine Familie eher zur Leichtathletik, weil hier ganzheitliche Bewegung im Vordergrund steht. Von Bernhard Bauer wurde eine Platzierung der Handball-Nationalmannschaften erfragt, wo er sich auch nicht festlegen wollte. Auch im Zusammenhang mit dem neuen Nationaltrainer Dagur Sigurdsson stand der DHB-Chef Bauer Rede und Antwort.

 
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