05.08.16 - So sieht es der Gegner: Vor dem Spiel gegen den 1. CfR Pforzheim
 
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1. CfR Pforzheim geht mit breiter Brust ins erste Spiel gegen Neckarsulm

Pforzheim. „Wir können noch zulegen“, meinte Sebastian Rutz nach der knappen 1:2-Niederlage in der dritten Runde des BFV-Pokals gegen Astoria Walldorf, obwohl seine Mannschaft gegen den Regionalligisten schon stark gespielt hatte. Der Auftritt am Dienstag hat den Pforzheimer Oberliga-Fußballern also viel Selbstvertrauen gegeben für das erste Spiel in der neuen Oberliga-Saison am Samstag. Um 15.30 Uhr sollen dann auch die ersten drei Punkte her – bei der Neckarsulmer Sport-Union, dem Aufsteiger.

„Nach der langen Vorbereitung freuen wir uns, dass es endlich los geht“, blickt CfR-Coach Teo Rus dem Auftakt entgegen – und das zuversichtlich. „Wir haben gegen Walldorf 60 Minuten stark gespielt.“ Diesen Schwung sollen seine Schützlinge nun mit in die erste Partie nehmen.

Für diese hat Rus das gleiche Personal wie im Pokal zur Verfügung. Ausfallen werden definitiv Ernesto de Santis (Sprunggelenk), Mousa El Arkoubi (krank), Laurin Masurica (Knöchelbruch, noch mindestens 4 Wochen Pause), Oguzhan Tasli (Leiste, noch mindestens 10 Tage Pause), Salvatore Tommasi (Urlaub) und Torhüter Kevin Kuschewitz (Meniskus). Noch fraglich ist der Einsatz von Tim Schwaiger (Leiste).

Gut möglich also, dass Rus mit Denis Gudzevic (Sechserposition), Daniel Schiek (linker Verteidiger) und Cemal Durmus (linke Außenbahn) wieder drei Neuzugänge in die Startelf befördert. Festlegen wollte er sich gestern allerdings noch nicht. „Wir haben schon ein paar Möglichkeiten auf einigen Positionen zu rotieren“, so der CfR-Coach, der vorwiegend die Spielsysteme 4-2-3-1- oder 4-4-2 präferiert. Neuzugang Ruben Reisig (Innenverteidiger) bräuchte allerdings noch etwas Zeit.

Einen Fehlstart wie in der vergangenen Saison mit drei Niederlagen in Folge will Rus auf alle Fälle vermeiden. Dennoch setzt er gegen Neckarsulm keineswegs auf eine Mauertaktik. „Wir werden wie immer unser Spiel durchziehen und nach vorne spielen“, so der 42-jährige Trainer.

Den Gegner bezeichnet er als eine „kompakte Mannschaft“ mit erfahrenen Spielern wie Bogdan Müller im Sturm oder beiden Neuzugängen Henrik Hogen und Marius Klotz vom Regionalliga-Absteiger Neckarelz. In Neckarsulm gibt es außerdem ein Wiedersehen mit Marc Schneckenberger, der im Sommer vom FC Nöttingen gewechselt ist.