07.10.16 - So sieht es der Gegner: Vor dem Spiel in Offenburg
 
(c) Badische Zeitung vom 07.10.16
 

Offenburger FV erwartet Neckarsulm

Nach dem spektakulären 4:4 im Reutlinger Kreuzeiche-Stadion  trifft der OFV  auf den Mitaufsteiger, der  zuletzt mit einem  3:0-Heimspielsieg gegen FC Astoria Walldorf überzeugte und damit signalisierte, mit welchen Ansprüchen er nach Offenburg anreisen wird. Der OFV muss sich  auf einen Gegner einstellen, der in der Lage ist, mit einer großen Laufbereitschaft  bedingungslos zu fighten, wobei  gerade die Defensive beim  Erfolg gegen  Walldorf  ihre Standfestigkeit  bewies.  NSU-Sportdirektor Marco Merz sprach von einem  „Tendenzspiel, das zeigt, in welche Richtung es für die NSU in den nächsten Wochen gehen sollte.“

Damit ist klar,  dass der  OFV erneut in seinem Leistungsverhalten ans Limit gehen muss, um gegen diesen selbstbewussten Mitaufsteiger nach 90 Minuten nicht mit leeren Händen da zustehen. Dass beide Mannschaften  als Oberliganeulinge nach elf Pflichtspielen  den siebten,  beziehungsweise achten Tabellenplatz  belegen, zeigt, dass beide Teams in der Liga angekommen sind und sportlich auch   den in der Tabelle führenden Mannschaften auf  Augenhöhe begegnen können.

OFV-Sportvorstand Michael Wagner sagt: „Neckarsulm hat sich in der vergangenen Saison  in der starken Verbandsliga Württemberg die Meisterschaft  erkämpft. Es wundert mich nicht, dass die NSU den siebten Platz belegt. Die Mannschaft verfügt über mehrere oberligaerfahrene Spieler sowie mit Marc Schneckenberger als Regisseur mit Regionalligaerfahrung im Mittelfeld und Martin Hess mit Drittliga- und Regionalligaerfahrung in der Offensive zwei Ausnahmeakteure. 

Für uns wird es  darauf ankommen, dass wir von Beginn an ins Spiel kommen, die Zweikämpfe  annehmen und die wenigen Chancen, die sich vermutlich  ergeben, nutzen.“ Der OFV muss auf Yannick Lawson und Samuel Geiler verzichten, allerdings stehen Schlussmann Dominik Bergdorf nach seiner Sperre sowie Mittelfeldspieler Stefano Anzaldi wieder zur Verfügung.