20.10.16 - Am Sonntag gegen die jungen Wilden vom Wildpark 
 

Nach dem wichtigen Dreier am vergangenen Samstag gegen den Göppinger SV steht unserem Oberliga-Team bereits die nächste schwere Aufgabe bevor. Am kommenden Sonntag tritt die Pichterich-Elf im Wildpark beim aufstrebenden Karlsruher SC II an.

 
 

Die Saison des KSC-Nachwuchses gleicht bisher einer Achterbahnfahrt. Zu Saisonbeginn tat sich der letztjährige Tabellenvierte zunächst schwer. In den ersten drei Spielen gegen Oberachern, Bissingen und Balingen setzte es durchweg Niederlagen, es folgten zwei Unentschieden gegen Sandhausen II und Ravensburg, ehe mit der 0:1-Niederlage bei Schlusslicht Neckarelz der Tiefpunkt beim Team von Trainer Stefan Sartori erreicht war.

Auch dank des Einsatzes einiger Spieler aus dem Profikader konnte der Turnaround jedoch geschafft werden. Es folgten Siege gegen Offenburg und Walldorf II, nach einer weiteren Niederlage in Göppingen folgte ein Dreier beim heimstarken FSV Hollenbach. Extrem respektabel war zudem der 4:1-Auswärtssieg letzte Woche beim starken SSV Reutlingen, der das vorhandene Potential der Karlsruher eindrucksvoll demonstrierte.

„Ich erwarte am Sonntag eine typische zweite Mannschaft mit vielen jungen Spielern, die den Traum leben, Profi zu werden“, so Sport-Union-Coach Trainer Damm. „Die Jungs sind alle durchtrainiert, technisch stark und spieltaktisch perfekt geschult.“

In der Tat ähneln die Karlsruher den anderen „U23-Teams“ in der Oberliga. Es ist ohne Zweifel ein harter Brocken, der sich am kommenden Sonntag unserem Team in den Weg stellt. Als Aufsteiger sind wir zudem ein potentieller Gegner, den die KSC-Nachwuchskräfte besiegen möchten, vor allem noch auf eigenem Gelände.

Thorsten Damm: „Ähnlich wie die Stuttgarter Kickers II vor einigen Wochen tritt auch der KSC mit einem hohen Sieg in der Vorwoche und entsprechend hohem Selbstbewusstsein gegen uns an. Wir wissen, was da auf uns zukommt. Wir sollten dennoch zu allererst auf uns selbst schauen und versuchen, den Trend der letzten Wochen zu bestätigen. Das heißt in erster Linie Gefallen an unserer Spielweise zu finden. Diese basiert auf viel, vier Arbeit auf dem Platz, eine hohe Laufbereitschaft und eine permanente Konzentration. Wir dürfen uns gegen solch starke Teams wie Karlsruhe keine Pausen erlauben.“

Für den Neckarsulmer Übungsleiter ist der aktuelle 6. Platz kein Grund zur Selbstzufriedenheit, oder gar sich zurückzulehnen. „Man braucht sich nur zu verdeutlichen, welche Qualitäten die Mannschaften haben, die hinter uns in der Tabelle platziert sind. Das ist ein einfaches Zeichen um sich bewusst zu machen, dass nach wie vor jedes einzelne Spiel eine große Bedeutung besitzt.

Gespielt wird in Karlsruhe auf dem Areal rund um das Wildparkstadion, genauer gesagt auf „Platz 2“, der Anpfiff erfolgt am Sonntag um 15:00.