16.06.13 - Stimmen zum 0:7 im DFB-Pokal gegen den 1. FC Kaiserslautern
 
Es war DAS Highlight in unserer bisherigen Vereinsgeschichte. Der 1. FC Kaiserslautern war zu Gast und hat tiefe Spuren hinterlassen. Das Ergebnis selbst war dabei gar nicht so wichtig, immerhin hat kaum ein Neckarsulmer realistisch an das viel zitierte "Blaue Wunder" im DFB-Pokal geglaubt. Vielmehr im Vordergrund stand das Erlebnis selbst. Wir waren nach dem Abpfiff auf Stimmenfang.
 
 
Timo Böttjer, Spielertrainer

"Es war richtig toll für die Jungs und auch für mich, bei diesem größten Pokal Deutschlands dabei gewesen zu sein. Jetzt sind meine Spieler noch etwas enttäuscht, doch mit etwas Abstand werden sie das heutige Event als riesengroßen Erfolg und Erlebnis begreifen.Wir waren dabei. Das kann uns keiner mehr nehmen.."
 
Steven Neupert, Mittelfeld Youngster

"Kaiserslautern war gut, richtig gut! In den ersten 30 Minuten haben wir trotzdem super dagegen gehalten. Wer weiß, was passiert, wenn wir den Elfmeter nicht bekommen. Aber wenn ich sehe, wie Mo Idrissou seine ganze Erfahrung einsetzt, wie viel fitter die Jungs vom FCK waren und wie abgeklärt sie vor dem Tor agieren, dann ist das eben eine andere Welt. Wie uns die Lauterer Fans nach dem Spiel gefeiert haben, bleibt für mich unvergesslich, so etwas werden wir wohl nie mehr erleben. Ich konnte mir das Trikot von Karim Matmour sichern."
 

Marcel Susser, Torwart-Titan:

"Das war wirklich ein überragendes Erlebnis. So eine geile Stimmung habe ich noch nicht erlebt. Im Großen und Ganzen bin ich mit meiner Leistung zufrieden, allerdings ärgert mich das letzte Gegentor, als ich die Flanke fallen liess. Gefreut hat mich sehr, dass FCK-Stammtorwart Tobias Sippel nach dem Spiel zu mir gekommen ist und mir zu meiner Leistung gratuliert hat. Ich habe auch schon zahlreiche Glückwunsch-SMS auf meinem Handy.
"

 
Enzo Romano, Abwehrrecke

"Von Anfang an war die Stimmung heute grandios. Wir standen so gut bis zum Elfmeter, der allerdings aus meiner Sicht berechtigt war. In der 2. Halbzeit haben dann unsere Kräfte nachgelassen und es wurde am Ende noch deutlich. Trotzdem war es ein tolles Erlebnis und wir haben alles gegeben. Aber der 1. FCK war einfach viel zu gut, um ein weiteres Wunder zu schaffen. Was die Lauterer Fans nach dem Spiel getan haben, war ebenfalls unvergesslich. Dass der Club eine gute Fankultur hat, wussten wir. Was aber nach dem Abpfiff passierte, hat uns alle eine Gänsehaut bereitet."
 
Oliver Köhler, Abwehrspieler

"Beim Elfmeter habe ich auf dem Feld gedacht, das war nie und nimmer Foul. Im Fernseher sah es dann aber schon heftig aus. Insgesamt war das heute absolut geil. Schon beim Warmmachen herrschte eine grandiose Stimmung.Im Spiel selbst habe ich dann gar nicht so viel mitbekommen, weil ich sehr fokussiert war. Als wir in der FCK-Kurve waren, hatte ich die ganze Zeit Gänsehaut. Die Fans wollten sogar unser Trikot haben."
 
Aydin Cengiz, Co-Trainer

"Das war ein einzigartiges Erlebnis. Ich glaube unseren Jungs ist noch gar nicht richtig bewusst, was sie heute erlebt und erreicht haben. Ich bin sehr glücklich, wie sie sich geschlagen haben. Ich fand es war absolut OK, wie wir uns heute präsentiert haben, Glückwunsch an Kaiserslautern, aber auch an unser Team.."
 
Florian Grunwald, Mittelfeldakteur

"Das war einfach traumhaft heute. Schon in den Katakomben war es richtig laut.Wir haben je schon gegen Ulm und Heidenheim gespielt, aber der FCK war noch einmal erheblich stärker. Du kamst quasi nie an den Ball und wenn doch, war er gleich wieder weg. Wir sind nur hinter gelaufen und die Lauterer haben einfach keine Fehler gemacht. Das ist ein ganz anderes Level. Wir haben die letzten drei Wochen träumen dürfen, und bis zum 0:1 sah es auch ganz gut aus. Der Elfmeter war dann der Knackpunkt. Dass die Lauterer Fans uns nach dem Abpfiff gefeiert haben, war der krönende Abschluss. Auch der Besuch von Sky bei meinem Arbeitgeber und bei mir zu Hause waren absolute Highlights. Ich kam mir vor wie ein Promi."
 
Engin Olgun, Mittelfeld-Regisseur

"Der FCK war heute immer einen Schritt schneller, auch gedanklich. Gegen solch eine Mannschaft hast Du als Verbandsligist einfach kaum eine Chance. Hinzu kam der körperliche Unterschied, die waren einfach unfassbar robust und der Ball lief wie an der Schnur gezogen.Trotzdem war es toll, solch ein Spiel überhaupt gehabt zu haben. Ich konnte mir das Trikot von Mo Idrissou sichern, davon werde ich sicher meinen Enkelkindern noch erzählen.."
 
Marius Zimmermann, SWR-Reporter

"Das war ein hervorragendes Erlebnis für alle, für Fans und Spieler und auch die Sport-Union allgemein. Gerade die beiden Fanlager haben hervorragend harmonisiert. Organisatorisch muss man den Neckarsulmern ein Kompliment zollen, besonders weil man in diesem Bereich ja noch keine Erfahrung aufweisen konnte. Das Spiel selbst sah bis zum Elfmeter ganz gut aus, der FCK hatte bis zum ersten Tor keinen guten Spielplan. Man hat einem Herrn Idrissou angesehen, dass er sich fragte: "Warum steht es hier noch 0:0?" Das es am Ende so deutlich wurde, war denke ich "normal".
 
 
Franco Foda, Trainer 1. FCK

"Es ist unglaublich, dass hier heute so viele Zuschauer erschienen sind. Es sind aus Kaiserslautern 3.000-4.000 Fans mitgereist, das ist einzigartig. Insofern sind wir natürlich auch sehr froh, dass die Mannschaft das Spiel von Anfang an sehr seriös angegangen ist. Wir waren sehr konzentriert, sehr ambitioniert und wir haben auch in dieser Höhe verdient gewonnen. In der ersten Hälfte wollten wir schnell das Spiel verlagern und über die Flügel kommen. Das haben wir auch gut gemacht, nur haben wir im Strafraum die Torchancen liegen lassen. Das haben wir dann in der zweiten Halbzeit sehr viel besser gemacht. Insofern bin ich mit dem Auftritt und dem Ergebnis natürlich sehr zufrieden."
 
Marcel Gaus, 2-facher Torschütze des FCK

Das wichtigste ist, dass wir in der nächsten Pokalrunde sind. Sicherlich lief heute noch nicht alles perfekt und wir haben uns bis zum ersten Tor schwer getan. Aber dann haben wir Ball und Gegner gut laufen lassen und das Spiel verdient gewonnen. Wir haben unsere Pflichtaufgabe erfüllt. Beim Elfmeter gibt es für mich keine zwei Meinungen. Unsere Wege kreuzen sich und er berührt mich, das ist ein klarer Elfmeter.
 
David Hohs, Keeper des 1. FCK

"Natürlich habe ich mich gefreut, von Anfang an spielen zu dürfen. Tobi hat bisher einen super Job gemacht und konstant seine Leistung gebracht, so dass für mich nichts anderes übrig bleibt, als stets im Training Vollgas zu geben und auf meine Chance zu warten. Die hat mir der Trainer dann heute gegeben, und auch wenn ich nicht allzu viel zu tun hatte, habe ich versucht mein Spiel zu spielen und möglichst alles richtig zu machen. Gegen einen tiefstehenden Gegner war es für uns nicht einfach und auch die äußeren Bedingungen und die Platzverhältnisse waren sicherlich nicht die einfachsten. Daher können wir im Endeffekt mit dem Ergebnis zufrieden sein."
 
Ruben Jenssen, Mittelfeldspieler 1. FCK

"Heute war es sehr heiß und schwül, darum haben wir auch nicht ganz so schnell nach vorne spielen können. Der Boden war auch sehr trocken und stumpf, was es nicht einfacher gemacht hat, ein schnelles Spiel nach vorne aufziehen zu können. Am Ende lief es dann aber besser und die Hauptsache ist, dass wir gewonnen haben und es war wichtig, eine Runde weitergekommen zu sein."