26.06.13 - Interview zum DFB-Pokalspiel mit FCK-Kapitän Albert Bunjaku
 
Weiterhin mit großer Vorfreude blicken wir auf unser DFB-Pokal-Spiel Anfang August gegen den 1. FC Kaiserslautern. Während vor allem im Unterland viel bis alles über das anstehende Erstrundenspiel gegen den FCK zu lesen war, hörte man aus der Pfalz (noch) relativ wenige Reaktionen. Dies wollen wir hiermit ändern und haben dbzgl. ein kurzes Interview mit FCK-Offensivakteur Albert Bunjaku führen können. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an den Pressesprecher der Lauterer, Christian Gruber, für die tatkräftige Unterstützung.
 
Bild (c) 1. FC Kaiserslautern
 

Herr Bunjaku, wie beurteilen Sie Ihr Los in der ersten Hauprunde, unsere Neckarsulmer Sport-Union?

Albert Bunjaku: Besonders gut ist, dass unsere Fans nicht so weit reisen müssen – 150 Kilometer kann man eher mal machen, als letztes Jahr in der ersten Runde bei Hansa Rostock… Sportlich kann ich über Neckarsulm nicht viel sagen, aber wer im DFB-Pokal antritt, der hat es sich mit Leistung verdient und wir werden sicher nicht den Fehler machen, den Gegner zu unterschätzen.



Welche Prioriät genießt der diesjährige Pokalwettbewerb in Kaiserslautern im Vergleich zur 2. Bundesliga?

Albert Bunjaku: Wir wollen jedes Spiel gewinnen und wenn man im Pokal antritt, dann hat man auch das Ziel, nach Berlin zu kommen. Von daher gibt es keine Unterschiede in der Gewichtung.



„Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“, sagt man. Was ist allgemein notwendig, um eine erste Runde bei einem klassentieferen Club zu überstehen?


Albert Bunjaku: Man muss auch und besonders in solchen Spielen hochkonzentriert sein. Für Neckarsulm ist es ein absolutes Highlight und man kann als Spieler dann sehr schnell über sich hinauswachsen. Jeder Fußballer hat in seiner Karriere schon Spiele gehabt, in denen er entweder einen übermächtigen Gegner besiegt hat oder auf der anderen Seite stand und es gegen ein eigentlich schwächeres Team gar nicht gelaufen ist. Das wollen wir vermeiden und deshalb weder wir hochkonzentriert ins Spiel gehen, um die nächste Runde zu erreichen.


Letzte Frage: Warum wird es Ihrer Meinung nach kein „Wunder von Neckarsulm“ geben?

Albert Bunjaku: Unser Trainer wird uns auf das Spiel optimal vorbereiten und wir wollen unbedingt im Pokal so weit kommen, wie es nur geht und dafür müssen wir auch in Heilbronn bestehen.


Herzlichen Dank, Herr Bunjaku, für dieses Gespräch.