25.11.16 - So sieht es der Gegner: Vor dem Spiel gegen Balingen
 
Alle Berichte (c) Schwarzwälder Bote vom 25.11.16
 

TSG sinnt auf Revanche

Von Thomas Hauschel

Richtig zur Sache ging es im Hinspiel zwischen der TSG Balingen und Neckarsulm, das die Gäste 4:3 gewannen. Nun wollen die Eyachstädter bei der Sportunion den Spieß umdrehen. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote

Neckarsulmer Sportunion TSG Balingen (Samstag, 14.30 Uhr). Der nächste Kracher wartet auf die Oberliga-Kicker der TSG Balingen im ersten Auswärtsspiel der Rückrunde in Neckarsulm. Mit dem Neuling haben die Eyachstädter noch eine Rechnung offen.

Denn das Hinspiel verlor die TSG trotz dreimaliger Führung am Ende noch mit 3:4. "Wir haben diese Niederlage nicht vergessen", sagt Balingens Cheftrainer Ralf Volkwein, dessen Blick zurück nicht gerade positiv ausfällt. "Da haben wir defensiv so gut wie alles falsch gemacht und waren richtig schwach. Wir haben uns die Gegentore quasi selbst ins Netz geworfen", erinnert sich der 43-Jährige, "Wenn du drei Mal in Führung gehst, dann darfst du am Ende nicht noch verlieren. Alle Gegentore sind im oder knapp von außerhalb des Strafraums gefallen. Das hat offenbart. das wir den Gegner nicht auf Distanz bekommen haben."

Dies sei aber auch an der individuellen Klasse des Gegner gelegen. "Die Sportunion hat zahlreiche Spieler in ihren Reihen, die über Regionalligaerfahrung verfügen wie etwa Marc Schneckenberger, Marius Klotz, Henrik Hogen oder Robin Neupert. Das ist eine Truppe mit einem guten Mix, die sehr spielstark ist. Das Team trägt die Handschrift von Trainer Thorsten Damm, der die Mannschaft immer super einstellt. Es gibt nur wenige Mannschaften in der Oberliga, die taktisch so variabel und so schwer ausrechenbar im Spiel gegen den Ball ist", kennt Volkwein die Stärken des Gegners genau. "Das wird eine riesige Herausforderung für uns", weiß der Balinger Cheftrainer, der aber ebenso wie seine Spieler auf Revanche brennt.

Gegen den SSV Reutlingen war diese beim 1:1 im Derby nur zum Teil geglückt. "Wir waren schon alle enttäuscht; denn aufgrund der zweiten Halbzeit wäre mehr drin gewesen", sagt Volkwein, der aber auch weiß, "dass sich das alles innerhalb einer Saison ausgleicht. Genau so gut hätten wir gegen den SC Freiburg II nur Unentschieden spielen können." In den letzten beiden Spielen vor der Winterpause am morgigen Samstag in Neckarsulm und eine Woche später gegen den 1. CfR Pforzheim strebt Volkwein die maximale Ausbeute an. "Unser primäres Ziel ist es, in beiden Spielen zu punkten."

Dabei kann der TSG-Coach auf die gleichen Akteure wie zuletzt bauen. Fraglich ist der Einsatz von Sascha Eisele, der angeschlagen ist, fehlen wird auf alle Fälle Domenico Mosca (Beckenprellung), dafür kehrt Lukas Foelsch ins Team zurück. ?Die TSG Balingen bietet ihren Fan wieder Mitfahrgelegenheit nach Neckarsulm im Mannschaftsbus. Abfahrt ist am Samstag um 10.30 bei der Bizerba-Arena in Balingen.

 
 
 
"Wir sind bereit für den Sieg"

(ths). Richtig knackig wird es für die Balinger Oberliga-Kicker im Finish vor der Winterpause. Nach den Topspielen gegen Primus SC Freiburg II und Lokalrivale SSV Reutlingen wartet auf Stürmer Patrick Lauble und seine Mitstreiter mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenfünften Neckarsulmer Sportunion gleich der nächste Kracher. Vor der Partie äußert sich der 24-Jährige, der bislang wie auch sein Sturmpartner Hannes Scherer acht Tore erzielt hat, zur Vorbereitung auf das Spiel und den Erfolgsaussichten in Neckarsulm.

Nach dem 2:0 gegen den SC Freiburg II und dem 1:1 im Derby gegen SSV Reutlingen wartet nun das dritte Topspiel in Folge. Wie und mit welchem Fokus gehen Sie und Ihre Mannschaftskameraden die Begegnung an?

P. L.: "Wir wissen, dass mit Neckarsulm ein harter Brocken auf uns zukommt. Deshalb haben wir im Training auch darauf hin gearbeitet, wieder taktisch eine gute Leistung abzuliefern und den Kampf von der ersten Minute an anzunehmen, wie bei unserem Sieg gegen Freiburg."

Morgen geht es nach Neckarsulm. Der Aufsteiger spielt bislang eine starke Saison und hat das Hinspiel in Balingen mit 4:3 gewonnen. Was müssen Sie und Ihr Team im Rückspiel besser machen?

P. L.: "Das Hinspiel in Balingen war bitter. Wir haben dreimal geführt und trotzdem noch verloren. Aber wir müssen das, was in der Vergangenheit passiert ist, abhaken und uns voll auf das Spiel morgen konzentrieren. Wenn wir von Beginn an Gas geben, uns voll in die Zweikämpfe hauen und taktisch gut stehen, wird es Neckarsulm schwer haben, ins Spiel zu kommen."

Und wie stehen die Chancen auf eine Revanche in Neckarsulm?

P. L: "Die stehen gut. Wir sind bereit und fahren nach Neckarsulm um zu siegen."